Wir unterdrücken Warnsignale mit Medikamenten: Wir haben gelernt, die körpereigene Notbremse mit Pillen und schnellen Lösungen zu deaktivieren. Wir versuchen, mit Chemikalien zu reparieren, was durch einen ungesunden Lebensstil tatsächlich zerstört wurde.
Der Preis des Komforts: Wir leben zwar körperlich komfortabel, aber unter ständigem psychischem Stress. Unser Körper kann nicht zwischen einer E-Mail vom Chef und einem Löwen in der Savanne unterscheiden. Unser Nervensystem befindet sich im „Überlebensmodus“.
Die Leistungsfalle: Wir wurden so erzogen, dass unser Wert in unseren Taten liegt, nicht in unserem Wesen. „Wenn ich das Richtige tue, habe ich Recht“ ist zu einem Mantra geworden, das selbst die ehrgeizigsten und verantwortungsbewusstesten Menschen langsam aber sicher ausbrennt.
Die stille Erschöpfung: Nicht die „Schwachen“ brechen zusammen. Es sind diejenigen, die zu lange am hellsten für andere geleuchtet haben. Diejenigen, die mehr getragen haben, als sie ertragen konnten, ohne zu klagen.